Geschichte der Burg

Im Jahr 1327 ließ König Ludwig der Bayer einen fünfeckigen Turm auf der Insel im Rhein errichten. Ab 1339 zur Burg ausgebaut, ist von nun an die Rede von der "Pfalzgrafenstein". Sie wurde zum Bindeglied der stark befestigten Städte Kaub und Bacharach und sicherte deren Zolleinkünfte. In der Neujahrsnacht 1813/14 überquerten preußische und russische Truppen, unter der Leitung von Generalfeldmarschall Gebhardt Lebrecht von Blücher, den Rhein auf Höhe des Pfalzgrafensteins. 1867 gelangte er in preußischen Besitz und von nun an entdeckten auch Touristen die Burg: Sie wurde zu einem "sagenhaften" Symbol der Rheinromantik. Gemeinsam mit der Marksburg ist die Burg Pfalzgrafenstein die einzig niemals zerstörte Burg im UNESCO Welterbe Oberes Mittelrhein. Sie zeugt vom Alltag der Wachmannschaft, die hier ihren Dienst taten. In neu gestalteten Räumen können Sie Tatsachenberichten lauschen oder sich die Zeit, wie die damaligen Wachmänner, mit zeitgenössischen Spielen vertreiben. Eine interessante Ausstellung informiert über den Zoll und die Herrscher im Mittelrheintal.